Wärme aus Biomasse:
Ökologische Situation - der Klimawandel hat begonnen
Hackgutherstellung
Fossiler Energieträger werden teurer und knapper
Argumente von Ölmultis
Atomenergie keine Alternative
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieträgern
Österreichs völkerrechtliche Verpflichtungen
Moderne Holzheizungen Ökonomische und ökologische Argumente
Campaign for Take off

Ökologische Situation - der Klimawandel hat begonnen
Fakten beweisen, dass durch die Verbrennung fossiler Energieträger ein künstlicher Treibhauseffekt entsteht, der zu einer weiteransteigenden globalen Erwärmung führt. Der Klimawandel hat also bereits begonnen und seine abschätzbaren Auswirkungen werden für Viele Existenz bedrohend.

Im 20. Jahrhundert größter Temperaturanstieg seit 1.000 Jahren. Erhöhung der globalen Oberflächen-temperatur um 0,6 °C, die bis zum Jahr 2100 um mindestens 1,5°C weiter ansteigen wird. Weiterer Anstieg der Meeresspiegel um mindestens 10 cm bis 2100.

Naturkatastrophen und Wetterextrema werden weiter zunehmen. Hauptbetroffene: die Landwirtschaft.

Abschmelzen der Gletscher gefährdet die Trinkwasserspeicher und Ansteigen der Schneegrenze den Wintertourismus.

Hackgutherstellung

 

Fossiler Energieträger werden teurer und knapper
Die Reichweite der fossilen Energievorräte ist absehbar und wird längstens mittelfristig zu empfindlichen Preiserhöhungen führen. Fast 50 % der leicht gewinnbaren Erdölreserven der Welt sind bereits verbraucht. 78 % der Erdölvorräte liegen in den Ländern der OPEC und bedeuten deren steigenden politischen Einfluss.

Das vereinbarte Preisband für Rohöl von 22 - 28 $ pro Fass ist schon lange  überschritten, weil die Förderung nicht beliebig erhöht werden kann. Der ungleiche Ressourcenverbrauch zwischen Reichen und Armen ist eine latente Konfliktquelle und bedauerlicher Kriegsgrund.

Argumente von Ölmultis
Shell: Der Weltenergieverbrauch wird in den nächsten fünfzig Jahren durch das Bevölkerungswachstum von 6 auf 9 Milliarden Menschen auf das Dreifache anwachsen. Reichweite der bestätigten Weltölreserven 40 Jahre. Reichweite der bestätigten Erdgasvorräte 54 Jahre.
BP British Petroleum änderte im Jahr 2000 den Namen auf bp beyond petroleum beyond = jenseits; weit mehr als Erdöl.

Fossile Energieträger haben hohe Bereitstellungsverluste:
Die Bereitstellungsverluste für Gewinnung, Umwandlung und Zustellung betragen für Erdgas und Heizöl das Fünf bis Zehnfache der Vergleichswerte von Scheitholz, Hackgut und Pellets.

Atomenergie keine Alternative
Rohstoff Uran ist begrenzt und gesundheitsgefährdend. Betriebsrisiko und Schadensfolgen eines Atomkraftwerks sind kaum abzuschätzen, daher nicht risikogerecht versicherbar. Endlagerung des Atommülls ist ungelöst und belastet viele Generationen.

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energieträgern
Sonnenenergie steht als dauerhaft umweltverträgliche Form unbegrenzt und krisensicher zur Verfügung.
Mit erneuerbaren Energieträgern kann Österreich eine nachhaltige Zukunftsindustrie entwickeln, die durch neue Arbeitsplätze und Investitionen den ländlichen Raum stärken würde.

Bei einem größeren Anteil erneuerbarer Energiequellen wäre Österreich von Krisen und Verknappungen am internationalen Energiemarkt weniger betroffen.

Im Weißbuch der Europäischen Union ist als Ziel die Verdoppelung der erneuerbaren Energien in den nächsten 10 Jahren enthalten. 80 % dieses Ausbaupotenziales soll auf Biomasse entfallen.

Ein weiteres Ziel der EU Politik ist die Umwidmung eines großen Teiles der Agrarflächen von der Nahrungsmittelproduktion zur Bioenergieerzeugung.

Österreichs völkerrechtliche Verpflichtungen
Österreich wird seine völkerrechtlichen Verpflichtungen zur Senkung der C02 Emissionen (neben der nationalen Klimastrategie) durch "steuernde Maßnahmen" zu erfüllen trachten. Das österreichische Handelsbilanzdefizit wird maßgeblich durch den Import fossiler Energieträger geprägt.

Durch Klimastrategie, ökologisch orientierte Steuerumschichtung und Reduktion des Handelsbilanzdefizites werden die erneuerbaren Wettbewerbsvorteile erlangen.

Moderne Holzheizungen Ökonomische und ökologische Argumente
Mit 47% Waldfläche und dem zusätzlich nutzbaren Biomassepotenzial ist Osterreichs Energiebedarf versorgungssicher abzudecken. Der Brennstoff Holz hat seit Jahrzehnten eine stabile und daher kalkulierbare Preisentwicklung.

Moderne Biomasseheizungen sind umweltfreundlich, komfortabel und wirtschaftlich. Das Bioenergieausbauprogramm schafft mehr heimische Arbeitsplätze und erhöht die regionale Wertschöpfung.

Die nationale Klimastrategie verbessert die Wachstums und Exportchancen der österreichischen Bioenergiewirtschaft und erleichtert dem Installateur die Optimierung seines Leistungsangebotes mit zukunftsträchtigen Technologien.

Durch die Forcierung der Bioenergie kann eine Verminderung der fossilen C02 Emissionen von 4,7 Mio Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Campaign for Take off
Die Europäische Union selbst hat eine Kampagne für den Durchbruch erneuerbarer Energieträger initiiert. Mit der "Campaign for Take off " sollen in Zusammenarbeit zwischen Mitgliedsstaaten, Regionen und Gemeinden verschiedene Projekte verwirklicht werden:

1 Million Photovoltaik Anlagen
1 Million Haushalte mit Biomasseheizungen
15 Millionen m² Solarkollektoren
1.000 MW aus Biogasanlagen
10.000 MW aus großen Windparks
5 Millionen Tonnen Biotreibstoffe
10.000 MWh aus Biomasse KWK
Integration erneuerbarer Energien in 100 Gemeinden